Austrian Water Mitglieder präsentieren Innovationen auf der ÖVGW-Fachtagung 2026 in Salzburg
Die ÖVGW-Fachtagung mit Fachmesse Gas Wasser 2026 in Salzburg bot auch heuer wieder eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der österreichischen Wasserbranche. Zahlreiche Mitglieder von Austrian Water nutzten die Gelegenheit, ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und mit Wasserversorgern, Planungsbüros, Behörden sowie Branchenpartnern ins Gespräch zu kommen.
Besonders deutlich wurde während der Veranstaltung, welche Themen die Wasserwirtschaft aktuell beschäftigen: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Echtzeitüberwachung, nachhaltige Werkstoffe sowie innovative Lösungen für eine sichere und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung.
Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Fokus
Ein zentrales Thema der Messe war die Digitalisierung der Wasserwirtschaft. Dazu leistete auch Geschäftsführer der cell GmbH Dipl.-Ing. Dr. Michael Tauber einen Fachvortrag, der auf großes Interesse stieß.
Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, mit denen viele Wasserversorger aktuell konfrontiert sind – darunter Fachkräftemangel, steigende Anforderungen sowie der Verlust von Erfahrungswissen durch Pensionierungen. Anhand konkreter Beispiele zeigte Michael Tauber auf, wie künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, Wissen zu bündeln, Fragen direkt zu beantworten und Betriebsabläufe effizienter zu gestalten.
Die hohe Aufmerksamkeit während des Vortrags und die zahlreichen anschließenden Gespräche verdeutlichten, dass digitale Lösungen und KI-Anwendungen in der Wasserwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Neue Produkte für eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung
Innovative Ansätze für die Trinkwasserversorgung präsentierten auch weitere Mitglieder. Die Unternehmen Gumplmayr und Harasser stellten erstmals ihre neuen individuell konfigurierbaren Trinkbrunnen aus Edelstahl vor. MC-Bauchemie fokussierte sich auf den kunststofffreien Trinkwassermörtel MC-RIM PW, der vielseitige Möglichkeiten für die Instandsetzung von Betonbauwerken im Trinkwasserbereich bietet.
Echtzeitüberwachung und präventives Anlagenmanagement
Großes Interesse verzeichnete auch die medon GmbH. Neben der bewährten Clamp-on-Ultraschalldurchflussmessung stand insbesondere die kontinuierliche Verkeimungserfassung in Echtzeit im Fokus. Mit modernen Messsystemen können mikrobiologische Veränderungen frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die zahlreichen Gespräche bestätigten den wachsenden Bedarf an Echtzeitdaten und präventivem Anlagenmanagement.
Austausch und Vernetzung als Erfolgsfaktor
Die Veranstaltung bot wertvolle Möglichkeiten zur Vernetzung und zur Präsentation der Leistungsfähigkeit österreichischer Unternehmen im Bereich der Wasserinfrastruktur.
Auf der Fachmesse präsentierten sich insgesamt 16 Austrian Water Mitglieder mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Innovationen. Mit dabei waren AGRU Kunststofftechnik, AQUAFIDES, 1A Edelstahl, Avito Behälterbau und Systemtechnik, cell, Endress+Hauser, Georg Fischer, Gumplmayr Steyregg, Schlosserei Harasser, E. Hawle Armaturenwerke, Hawle Service, HTI-GRUPPE, Liot Kunststofftechnik, MC-Bauchemie International, medon und RITTMEYER.
Die Rückmeldungen unserer Mitglieder zeigen einmal mehr, wie wichtig persönliche Begegnungen und der fachliche Austausch für die Weiterentwicklung der Wasserwirtschaft sind. Austrian Water bedankt sich bei allen ausstellenden Mitgliedern für ihr Engagement und ihren Beitrag zu einer erfolgreichen ÖVGW-Fachtagung 2026.












